Nächstes Monatstreffen 5. September 2022

Jugendgästehaus Klagenfurt, Neckheimgasse 6, Saal, 18.00 Uhr

Vortrag von Baumwart Georg Buß

„Obstbäume im Spannungsfeld zwischen Natur und Kultur“. 

Die Obstbaumpflege unter dem Gesichtspunkt von möglichst hohem Ertrag und großen Früchten steht nicht immer im Einklang mit den Bedürfnissen vom „Lebewesen Baum“. Krankheit und Schädlingsbefall sind oft die Folge dieser einseitigen Betrachtungsweise. Hier die richtige Balance zu finden kann helfen, die Obstbäume lange Jahre ertragreich und gesund zu erhalten


Urbane Gärten zum Genießen

Vortragsauszug vom Monatstreffen Juni 2022

 

Referentin : Die Landschaftsarchitektin Frau Dipl.-Ing. Magdalena Uedl-Kerschbaumer, Lenaplant

In Töpfen, Trögen oder anderen Behältnissen auf Balkonen, Terrassen, Fensterbänken oder Mauervorsprüngen lassen sich nicht nur Blumen ziehen, sondern man kann auch eigenes Gemüse pflanzen und so zumindest teilweise zum Selbstversorger werden.

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„Roots – Kopf der Pflanzen“ Entscheidend ist, was im Boden steckt

Vortragsauszug vom Monatstreffen Mai 2022

Herr Kerschhaggl stellt die Firma Oscorna vor, die ihr Werk in Ulm an der Donau betreibt und schon seit 1935 Naturdünger herstellt. Faszinierend ist sein Verständnis vom Boden und der Wechselwirkung von Bodenleben, Naturdünger und Pflanzenwachstum.

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Monatstreffen April - mit viel Freude und Begeisterung

Unser Monatstreffen nach Corona ohne Einschränkungen hat uns viel Freude bereitet.

 

45 Teilnehmer haben den Vortrag vom Gärtnermeister Wunder aus Ferlach begeistert zugehört.

 

Durch den Klimawandel werden Pflanzen steigendem Hitzestress ausgesetzt. Wie reagieren Pflanzen auf Hitze?

 

Anders als Menschen haben Pflanzen kein Herz/Kreislaufsystem mit dem sie Körperwärme regulieren können. Pflanzen erreichen Kühlung nur durch Verdunstung von Wasser über die Öffnung der Spaltöffnungen an der Blattunterseite. mehr ...

 


Gärtnern mit dem Mond

Vortragsauszug vom Monatstreffen März 2022 

 

Der Mondkalender „Aussaattage“ nach Maria Thun

Selbst der erfahrene Hobbygärtner mit grünem Daumen erlebt gelegentlich Misserfolge, die er oft nicht erklären kann. Ursache könnte die Wirkung des Mondes auf das Pflanzenwachstum sein. Es ist gar nicht schwer, mithilfe eines Mondkalenders ohne Risiko zu experimentieren. Damit kann man die Ernte verbessern oder Pflanzen zu stärken, es ist jedoch kein Wundermittel.          Mehr...

Vom Obmann DI Walter Steinwender

 


Die Kompostrotte

Vortragsauszug  vom Monatstreffen September 2021

Frau  von Magistra Waltraud Neuper

 

Kompost ist die Verbindung von organischem Material, das abgebaut wird, mit einer mineralischen Komponente. Das Ergebnis ist der „Ton-Humus Komplex“

Im fertigen Kompost darf kein Wurm mehr drin sein. Weiter ...


Blühender Maronibaum als Bienenmagnet

Diese wunderschönen Blder des blühenden Maronibaumes und dem Bienenparadies stammt aus dem Garten der Famile Keuschnig und wurde von Ihnen uns zur Verfügung gestellt. Danke Johann und Herta Keuschnig!


Anfragen unserer Mitglieder



Zitronenbaum

Ende Jänner blüht mein Zitronenbaum im Wintergarten. Wie soll das Bestäuben jetzt erfolgen?

 

Wie andere Bäume gehen Zitrusbäume normalerweise ab Herbst in die Winterruhe. Da sie frostempfindlich sind werden sie über den Winter meist in Wintergärten frostsicher aufbewahrt. 

Passen die Bedingungen kann es durchaus passieren, dass sie auch im Winter im wahrsten Sinne des Wortes „aufblühen“. Nun sind um diese Jahreszeit keine Insekten zum Bestäuben verfügbar.

Kein Problem bei Zitrusbäumen, denn sie sind Selbstbestäuber. Angeblich sollen sie bei Fremdbestäubung mehr Früchte tragen. Bei guter Pflege sind die Bäumchen auch bei Selbstbestäubung ohnehin übervoll mit Früchten. 

Wichtig ist dann die richtige Pflege. In den Wintermonaten braucht das Bäumchen nur wenig Wasser. Wird die Pflanze zu häufig gegossen, verliert sie Blätter – und unter Umständen auch die Früchte. Auf Trockenheit reagiert die Pflanze durch Einrollen der Blätter. Die kleinen Früchte bleiben meist erhalten.

Bei ungünstigen Bedingungen setzen sich bevorzugt im Winter Spinnmilben auf die Zitronenbäume und saugen den Zellsaft an den Blattunterseiten aus. Dies führt dazu, dass der Baum dann zu wenig Kraft hat, die Blüten gut zu versorgen. Es kommt zum Abwurf der Knospen. Das wäre schade, denn zum Reifen braucht eine Zitrusfrucht bis zu neun Monate.

Daher im Frühling sobald es frostsicher ist wieder ins Freie stellen. 


Beerensträucher schneiden

Regelmäßiges Schneiden ist wichtig für eine gute Ernte.

Wann Schneiden?

Am besten werden Beerensträucher nach der Ernte im Sommer geschnitten. In dieser Jahreszeit verheilen Wunden schnell. Versäumt man diesen Termin, kann der Schnitt bis zum Winter nachgeholt werden.

Die allerletzte Möglichkeit zum Schnitt gibt es dann im Frühjahr nach dem Frost, je nach Witterung bis zu der ersten Märzwoche, solange die Sträucher nicht ausgetrieben haben.

 Später Schneiden schwächt die Pflanze.

Wie schneiden?

Wichtig: Scharfes, sauberes Werkzeug verwenden

Nach dem Schnitt sollte jeder Strauch aus etwa 8–10 Trieben bestehen, die 1, 2 und 3 Jahre alt sind. Alle anderen, überzähligen Triebe entfernt man bodentief und stummelfrei. Nach dem Schnitt die Sträucher düngen.

 

Schnittempfehlungen für unterschiedliche Beerensorten

 

Schwarze Johannisbeeren:

Die Sträucher tragen hauptsächlich am einjährigen Holz. Entfernen Sie daher alle alten, dunklen Zweige bodennah, die älter als 3 Jahre sind. Es sollten noch 8 – 10 Triebe stehen bleiben.

Rote und weiße Johannisbeeren:

Im Unterschied zu den schwarzen Johannisbeeren, tragen die roten und weißen Johannisbeersträucher ihre Früchte vor allem an 2 – 3-jährigen Trieben. Deshalb schneidet man alle Triebe die älter als 4 Jahre sind, weg.

Tipp: Sollte der Strauch nach dem Schnitt noch zu dicht sein, kann man einige junge Triebe bis auf einen kurzen Zapfen zurückschneiden. Sie treiben dann im nächsten Jahr aus.

Stachelbeeren:

Besonders ertragreich bei Stachelbeeren sind die einjährigen Seitenäste von 2-3-jährigen Trieben. Dunkle, ältere Ruten mit rauer Rinde schneidet man bodennah ab.

 

Kulturheidelbeeren:

Bei Kulturheidelbeeren schneidet man bei ausgewachsenen Sträuchern (etwa 5 Jahre alt) die vergreisten, stark verzweigten Grundtriebe ab. Völlig entfernt werden auch sehr schwache Bodentriebe.

Himbeeren:

Der Schnitt von einmal tragenden Himbeeren und zweimal tragenden Himbeeren (Two-timer Himbeeren) ist etwas unterschiedlich. 

Junge Triebe von einmal tragenden Himbeeren können bis Winterende eingekürzt werden. Krankes und schwaches Holz wird komplett und bodennah entfernt. 

Will man von zweimal tragende Himbeeren eine doppelte Ernte, muss man jetzt nach dem Blattfall im Herbst oder nach den ersten Frösten im Frühjahr anders schneiden: Die Ruten werden nicht bodennah entfernt, sondern nur die oberen, abgetragenen Teile der Jahresruten abgeschnitten – das ist der Bereich, der Fruchtstände bzw. Seitentriebe hatte. Auch nach der 2. Ernte lässt man bis auf die ältesten und abgestorbene Ruten alles stehen. Wenn im nächsten Frühjahr die Himbeeren austreiben, werden lediglich die trockenen, abgetragenen Spitzen weggeschnitten.

Pro Pflanze bleiben bei Himbeeren die 10-12 kräftigsten Ruten stehen.

Wichtig! Die verbliebenen Ruten locker aufbinden.

 

Walter Steinwender

Februar 2022

 


Schreiben Sie die Erfolgsgeschichte des Vereines mit und werden Sie mit 15 € Mitglied im Obst- und Gartenbauverein

Die Verlegung des Botanischen Gartens von dem Standort neben der Landesregierung in den Steinbruch am Fuße des Kreuzbergls in der Kinkstraße zog viele Interessenten, Pflanzenliebhaber und damit auch Helfer an. Es bildete sich ein Kreis um Gartenarchitekt Ing. Franz Müller, dem Leiter des Botanischen Gartens und dem ehrenamtlichen Mitarbeiter, Johann Örtl. Hier entstand der Gedanke zur Gründung eines Vereins.

 

So kam es am 18. Feber 1954 zur Gründung des Obst- und Gartenbauvereins Klagenfurt. Der Grundgedanke war die Beratung und Schulung der Obst- und Gartenbautreibenden in allen zeitgemäßen Fragen mit Austausch und Vermittlung praktischer Erfahrungen und wissenschaftlichen Errungenschaften.

  Foto: H. Fleißner

Der Verein hat 250 Mitglieder. In monatlichen Treffen werden Fachvorträge organisiert. Fachleute Gärtner und Netzwerkpartner sowie ein eigener Fachbeirat unterstützt die Mitglieder bei den vielfältigen Fragen des Obst- und Gartenbaus. Weiteres steht kostenlos eine umfangreiche Bibliothek zur Verfügung. Exkursionen und kostenlose Baumschnittkurse runden das Angebot ab.

 

Um 15 € pro Jahr können Sie Mitglied des Obst- und Gartenbauvereins Klagenfurt werden und schreiben so die Erfolgsgeschichte des Vereins weiter.

 

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